Griaß di, China, Nihau Tirol! / China – Eine Reise fürs Leben
Wenn eine Reise an der Villa Blanka begonnen wird, ist häufig viel zu erzählen. Doch noch nie hatten Schüler an unserer Schule die Möglichkeit, in das Land der vielen Gesichter zu reisen.Wir, die Schüler der Klassen 4AK und 4BK konnte
n uns zwischen 27. April und 4. Mai 2009 auf eindrucksvolle Art und Weise überzeugen.Unsere Reise führte nach China, mit Besuchen in Peking, Changli und Qinghuandao.
ot Langes-Swarovski fast drei Tage verbringen durften. Dort sahen wir uns nicht nur das 200 Hektar große Weingut an, sondern trafen uns auch mit chinesischen Schülern. Im Olympiapark der Stadt Qinhuangdao pflanzten wir Freundschaftsbäume mit anschließendem Smalltalk. Außerdem erlebten wir in der vorhandenen Schule sowie unseren gesamten Aufenthalt über einen herzlichen Empfang mit immer verbundenen Überraschungen und Erstaunen. Dass wir während unserer Zeit in Changli ständig von einem Polizeiauto begleitet wurden, imponierte uns.
In der Nähe von Changli, direkt am Meer, machten wir auch erstmals Bekanntschaft mit der Chinesischen Mauer, die wir ein paar Tage später bei Peking sogar bezwangen.
Am 30. April ging es mit dem Bus wieder zurück nach Peking - ebenfalls ein Abenteuer, denn wer einmal in China war, der weiß, dass Autofahren ein großes Abenteuer ist. Verkehrsregeln werden ignoriert und von den Chinesen selbst aufgestellt. Das wichtigste Gerät an jedem Verkehrsmittel ist die Hupe, wie uns sofort bewusst wurde.
In Peking - wir waren im 32stöckigen Peking New Century Hotel untergebracht - widmeten wir uns dann völlig der Kultur der Stadt und des Landes.
Am ersten richtigen Tag in Peking sahen wir uns ein 2. Mal die Große Mauer an, später besuchten wir die über 600 Jahre alten Ming-Gräber, das "Vogelnest", den Tiana
nmen-Platz, den Kaiserpalast mit Verbotener Stadt, den Himmelstempel sowie den Sommerpalast der Kaiser.
Von der Esskultur bekamen wir während unserer Reise viel mit. Oftmals für uns als zukünftige Gastronomen sehr erschreckend doch für die Chinesen Alltag.
"Die Chinesen essen alles, was vier Beine hat, außer Tisch und Stuhl", erklärte uns Wang. Davon konnten wir uns vor allem in den Nebengassen im Zentrum überzeugen, wo Schwein, Rind, Huhn, Heuschrecken, Skorpione usw. uns in Schrecken versetzten.
Kulinarischer Höhepunkt war am letzten Tag das Abendessen im "Club Lan" - auch wenn es einigen ein wenig zu scharf war, war das der krönende Abschluss unserer Reise mit anschließendem Cocktail im 66. Stock.
Ein Erlebnis waren auch die zwei Basar-Besuche. Es gibt in Peking nichts, was es nicht nicht zu kaufen gibt. Und wie es sich für einen Basar gehört, haben wir auch fleißig gehandelt und gezockt, was das beidseitige Sprachverständnis zuließ.
Am 4. Mai ging es dann wieder mit dem Flieger zurück nach München. Schüler wie Lehrer waren sich einig: Diese Reise werden wir unser ganzes Leben nicht vergessen. "Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt!" - um mit dem Lieblingssatz von Wang zu enden.
Valentina Hillen & Markus Gassler
